Stadtentwicklung
Cottbus/Chóśebuz

Bundesbauministerin Klara Geywitz zu Besuch in Cottbus/Chóśebuz

Zum Jahresauftakt konnte sich die Stadt Cottbus/Chóśebuz über hohen Besuch aus Berlin und Potsdam erfreuen. In der Theodor-Fontane-Schule im Stadtteil Sandow empfing Oberbürgermeister Tobias Schick am Dienstag, den 10.01.2023, die Bundesbauministerin Klara Geywitz sowie Brandenburgs Infrastrukturminister Guido Beermann. In diesem Zusammenhang wurden Fördermittelbescheide in Höhe von mehr als 8,6 Mio. Euro übergeben, die zur Stärkung der Innenstadt sowie für Vorhaben in den Stadtteilen Schmellwitz, Sachsendorf und Sandow zur Verfügung stehen.

Klara Geywitz und Guido Beermann überreichen die Fördermittelbescheide an OB Tobias Schick und Baubürgermeisterin Marietta Tzschoppe

Insgesamt 2,5 Mio. Euro stehen für das Bundesförderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (ZiZ) bereit. Ein Bestandteil der Förderung wird die Aufstellung eines Citymanagements sein, welches als „Kümmerer“ vor Ort mit den Akteuren in der Innenstadt kooperieren und als Austausch- sowie Gesprächspartner zur Seite stehen soll. Ziel ist die Herstellung und langfristige Sicherstellung eines attraktiven Innenstadt- und Handelsstandortes.

Weitere 6,4 Mio. Euro stehen für die Städtebauförderung in den Programmen „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ (WNE) sowie „Sozialer Zusammenhalt“ (SZH) zur Verfügung. Neben der Planung und Ausführung von Schulsanierungsprojekten soll mit der Umgestaltung der Franz-Mehring-Straße und Dissenchener Straße ein weiterer Baustein der Seeachse als Verbindung von Innenstadt und Ostsee verwirklicht werden. In Sachsendorf soll darüber hinaus mit den Geldern die Sanierung der Kita „Mischka“ angeschoben werden.

Die Fördermittel werden von Bund und Land sowie Eigenmitteln der Stadt Cottbus/Chóśebuz im Rahmen verschiedener Förderprogramme zur Verfügung gestellt.

Nach der Übergabe der Fördermittelbescheide hielt die Bauministerin einen Gastvortrag an der BTU Cottbus-Senftenberg mit dem Titel „Zukunft des Bauens – Zukunft der Städte“. Thematisiert wurde, wie sich Bauen, Architektur und Stadtentwicklung unter den Herausforderungen unserer Zeit entwickeln müssen, um Städte nachhaltig lebenswert zu gestalten. In der darauffolgenden Diskussion sprach die Ministerin mit den angehenden Planern darüber, wie sich junge Menschen nachhaltige und auf die Zukunft ausgerichtete Städte vorstellen und daran mitwirken können. „Die Studierenden der BTU Cottbus-Senftenberg sind als zukünftige Planer, Architekten sowie Bauingenieure die Gestalter der modernen Städte von morgen. Unsere Städte stehen insgesamt vor großen Herausforderungen, wie der Bereitstellung von bezahlbarem und klimagerechtem Wohnraum oder der Schaffung lebendiger Stadtteile und Quartiere“, so Geywitz.

Bundesbauministerin Klara Geywitz referiert an der BTU Cottbus zu „Zukunft des Bauens, Zukunft der Städte“

Im Anschluss unterzeichnete die Bundesministerin Klara Geywitz einen Kooperationsvertrag mit dem seit 2021 in Cottbus/Chóśebuz vertretenen Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), um in Zukunft enger in Forschung und Lehre zusammenzuarbeiten. Der Vertrag zielt auf eine enge Partnerschaft im Bereich der Stadt- und Regionalentwicklung sowie der Transformationsforschung ab. Einen Schwerpunkt bilden dabei die vom Braunkohleausstieg betroffenen Regionen.

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