Stadtentwicklung
Cottbus/Chóśebuz

Baustart an der Seeachse

Die Seeachse ist eines der zentralen Stadtentwicklungsprojekte in Cottbus/Chóśebuz. Zukünftig wird sie ein wesentliches Verbindungsglied zwischen der Innenstadt und dem Ostsee sein. Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen zum aktuellen Stand der Planung und der baulichen Umsetzung. Hier erfahren Sie alle Details zur künftigen Gestaltung dieser wichtigen Stadtachse, aber auch zu Sperrungen und Einschränkungen während der Bauphase.

Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt durch Zuwendungen des Landes Brandenburg über die Städtebauförderungsprogramme „Stadtumbau“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ sowie mit Eigenmitteln der Stadt Cottbus. Das Vorhaben erhält darüber hinaus Zuwendungen des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr im Rahmen der Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland.

Erster Bauabschnitt

Am 13.04.2026 beginnt der Ausbau der Dissenchener Straße zwischen dem Knotenpunkt Sandower Hauptstraße/Muskauer Straße und der Aufweitung Knotenpunkt Stadtring unter Vollsperrung. Das geplante Bauende der Gesamtmaßnahme ist für Dezember 2026 vorgesehen.

Die bestehenden Befestigungen werden vollständig zurückgebaut, Grünflächen zu Versickerungsmulden umgestaltet sowie Straßenbeleuchtung und zwei barrierefreie Bushaltestellen neu errichtet. Parallel erneuert die LWG Trinkwasserleitungen und saniert den Mischwassersammler, während die Elektroenergieversorgung neue Stromkabel verlegt. Am Unfallschwerpunkt Peitzer Straße/Hans-Beimler-Straße entsteht eine neue Ampelanlage. Zudem werden 53 Bäume als Ersatz für 7 Fällungen gepflanzt.

Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt durch Zuwendungen des Landes Brandenburg über die Bund/Länder-Programme „Stadtumbau / Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Aufwertung“ sowie mit Eigenmitteln der Stadt Cottbus. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf ca. 2,9 Millionen Euro.

Dritter Bauabschnitt

Für den Geh- und Radweg auf der Seeachse wird jetzt das Baufeld freigemacht. Dabei schließen die Abbruch- und Entsorgungsarbeiten an die bereits erfolgten Rodungsarbeiten an.

Dafür erfolgt zunächst der Abbruch, die Entsorgung und Vorbereitung, u. a. der ehemaligen Gleisanlagen der Deutschen Bahn. Es werden Schwellen, Gebäude, Kabel und Anlagen innerhalb eines 10-Meter-Korridors entfernt. Parallel zur Baufeldfreimachung erfolgt die dem Bauvorhaben zugehörige Ausgleichsmaßnahme der Entsiegelung der restlichen Gewächshausbodenplatten im denkmalgeschützten Branitzer Außenpark der Neuen Branitzer Baumuniversität der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz (SFPM).

Die Ausschreibung für den Wegebau inkl. Beleuchtung und Ausstattung wird derzeit ausgewertet. Eine Bezuschlagung ist bis Ende März vorgesehen. Die Arbeiten schließen etwa Ende April an die Baufeldfreimachung an.

Der etwa 1,8 Kilometer lange und rund 5 Meter breite Geh- und Radweg wird getrennt geführt und erhält eine glatte, aufgehellte Asphaltoberfläche. Am Knotenpunkt Merzdorfer Bahnhofstraße/Dissenchener Schulstraße (L 50) sind Anpassungen im Einmündungsbereich erforderlich; zudem entstehen an beiden Straßen barrierefreie Überwege. Entlang der Seeachse prägen drei sogenannte „Gleisinseln“ den Verlauf, bei denen sich der Weg abschnittsweise auf 2 bzw. 3 Meter verengt. Darauf wird unter anderem das Kunstprojekt „Aus der Spur“ umgesetzt.

Die Fertigstellung wird bis Ende 2026 angestrebt. Das Vorhaben erhält Zuwendungen vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen der Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland.

Mehr Informationen zur Seeachse sowie das Umleitungskonzept im Zuge der Straßensperrung finden Sie auf der Projektwebseite.

Pressemitteilungen der Stadt Cottbus/Chóśebuz vom 17. März 2026

Übersicht der Bauabschnitte

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