Die Seeachse ist eines der zentralen Stadtentwicklungsprojekte in Cottbus/Chóśebuz. Zukünftig wird sie ein wesentliches Verbindungsglied zwischen der Innenstadt und dem Ostsee sein. Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen zum aktuellen Stand der Planung und der baulichen Umsetzung. Hier erfahren Sie alle Details zur künftigen Gestaltung dieser wichtigen Stadtachse, aber auch zu Sperrungen und Einschränkungen während der Bauphase.
Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt durch Zuwendungen des Landes Brandenburg über die Städtebauförderungsprogramme „Stadtumbau“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ sowie mit Eigenmitteln der Stadt Cottbus. Das Vorhaben erhält darüber hinaus Zuwendungen des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr im Rahmen der Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland.
Die Seeachse ist eines der zentralen Stadtentwicklungsprojekte in Cottbus/ Chóśebuz. Zukünftig wird sie ein wesentliches Verbindungsglied zwischen der Innenstadt und dem Ostsee sein. Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen zum aktuellen Stand der Planung und der baulichen Umsetzung. Hier erfahren Sie alle Details zur künftigen Gestaltung dieser wichtigen Stadtachse, aber auch zu Sperrungen und Einschränkungen während der Bauphase.
Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt durch Zuwendungen des Landes Brandenburg über die Städtebau-förderungsprogramme „Stadtumbau“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ sowie mit Eigenmitteln der Stadt Cottbus. Das Vorhaben erhält darüber hinaus Zuwendungen des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr im Rahmen der Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland.
Der 1. Bauabschnitt umfasst die Franz-Mehring-Straße und die Dissenchener Straße und erstreckt sich von der Spree im Westen bis zum Stadtring im Osten. Mit Ausnahme des bereits erneuerten Einmündungsbereichs Franz-Mehring-Straße / Am Doll befinden sich der gesamte Straßenverlauf sowie die Mehrheit der Nebenanlagen in einem sehr schlechten Zustand.
Die aktuelle Straßenführung wird beibehalten (zweispurige Straße). Die Fahrbahn mit Verwerfungen, Fahrrinnen und Reparaturstellen wird vollständig zurückgebaut und erneuert. Aufgrund von mangelnder Oberflächenentwässerung werden die seitlichen Grünflächen als offene Versickerungsmulden ausgebildet. Am Knotenpunkt Peitzer Straße / Hans-Beimler-Straße, der als Unfallschwerpunkt bekannt ist, wird die bestehende Fußgängerlichtsignalanlage zurückgebaut. Zukünftig wird eine neue Ampelanlage den Verkehr für alle Teilnehmenden regeln.
Zudem erfolgen die vollständige Neuerrichtung der Straßenbeleuchtung, die Erneuerung der Trinkwasserleitungen, die Neuverlegung der Nieder- und Mittelspannungskabel sowie der Bau von zwei barrierefreien Bushaltestellen mit Wetterschutzeinrichtungen. Im Zuge der Baumaßnahme werden Neupflanzungen als Allee als Ersatzpflanzung für notwendige Baumfällungen vorgenommen.
Der Ausbau des Teilabschnitts Dissenchener Straße beginnt im April 2026. Die Bauarbeiten erfolgen unter Vollsperrung. Das Umleitungskonzept ist hier zu finden. Der Abschluss dieser Baumaßnahme ist für Dezember 2026 vorgesehen. Der Ausbau des Teilabschnitts Franz-Mehring-Straße soll im Jahresverlauf 2027 erfolgen.
Der 1. Bauabschnitt umfasst die Franz-Mehring-Straße und die Dissenchener Straße und erstreckt sich von der Spree im Westen bis zum Stadtring im Osten. Mit Ausnahme des bereits erneuerten Einmündungsbereichs Franz-Mehring-Straße / Am Doll befinden sich der gesamte Straßenverlauf sowie die Mehrheit der Nebenanlagen in einem sehr schlechten Zustand.
Die aktuelle Straßenführung wird beibehalten (zweispurige Straße). Die Fahrbahn mit Verwerfungen, Fahrrinnen und Reparaturstellen wird vollständig zurückgebaut und erneuert. Aufgrund von mangelnder Oberflächenentwässerung werden die seitlichen Grünflächen als offene Versickerungsmulden ausgebildet. Am Knotenpunkt Peitzer Straße / Hans-Beimler-Straße, der als Unfallschwerpunkt bekannt ist, wird die bestehende Fußgängerlichtsignalanlage zurück-gebaut. Zukünftig wird eine neue Ampelanlage den Verkehr für alle Teilnehmenden regeln.
Zudem erfolgen die vollständige Neuerrichtung der Straßenbeleuchtung, die Erneuerung der Trinkwasserleitungen, die Neuverlegung der Nieder- und Mittelspannungskabel sowie der Bau von zwei barrierefreien Bushaltestellen mit Wetterschutzeinrichtungen. Im Zuge der Baumaßnahme werden Neupflanzungen als Allee als Ersatzpflanzung für notwendige Baumfällungen vorge-nommen.
Der Ausbau des Teilabschnitts Dissenchener Straße beginnt im April 2026. Die Bauarbeiten erfolgen unter Vollsperrung. Das Umleitungskonzept ist hier zu finden. Der Abschluss dieser Baumaßnahme ist für Dezember 2026 vorgesehen. Der Ausbau des Teil-abschnitts Franz-Mehring-Straße soll im Jahresverlauf 2027 erfolgen.
Klicken Sie sich hier durch den 2. Teilabschnitt – wie es aktuell aussieht und welche Maßnahmen folgen:
Planung
Der Gestaltungsplan dient als Plangrundlage für die Neugestaltung der Seeachse. Er visualisiert die Neuordnung des Straßenraums und berücksichtigt dabei die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmenden: ÖPNV, PKW, Fahrräder und den Fußverkehr. Hier wird ein besonderes Augenmerk auf die Barrierefreiheit gelegt.
Darüber hinaus verortet er Trennstreifen, um eine Barrierewirkung zur angrenzenden Bebauung herzustellen. Auch notwendige Baumfällungen werden dargestellt, die durch Ersatzpflanzungen ausgeglichen werden. Im Sinne der Klimawandelanpassung (Schwammstadt) sind außerdem Versickerungsmulden vorgesehen.
Grünkonzept
Für die freiräumliche Gestaltung des ersten Bauabschnittes der Seeachse wurde zusätzlich ein Grünkonzept von DEGAT Planungsgesellschaft mbH, KISTERS Ingenieurbüro und Nagler & Dieck Architekten/Stadtplaner erstellt.
Es beinhaltet die Gestaltung einer Allee sowie deren Unterpflanzung und die Gestaltung des Mittelstreifens. Im Zentrum steht eine klimaresiliente und insektenfreundliche Gestaltung des zukünftigen Straßenraums.
Anforderungen und Prinzipien für die Mehrartenallee
Eigenschaften der Mehrartenallee

Unterpflanzung der Allee
Leitidee: Zurückhaltung, um der Allee Raum zu geben
Mittelstreifen
Leitidee: Besonderheit des Raumes unterstreichen

Der 2. Bauabschnitt umfasst die Dissenchener Straße und die Werner-von-Siemens-Straße und erstreckt sich vom Stadtring im Westen bis zum Heizkraftwerk im Osten. Große Teile des gesamten Straßenverlaufs sowie die Mehrheit der Nebenanlagen befinden sich in einem sehr schlechten Zustand.
Bei der Realisierung dieses Bauabschnitts soll die Straßenführung so angepasst werden, dass die Hauptfahrtrichtung von der Dissenchener Straße in die Werner-von-Siemens-Straße führt.
Die Ortszufahrt nach Dissenchen soll dann als Nebenfahrtrichtung ausgeführt werden, um den Durchgangsverkehr und insbesondere den Schwerlastverkehr um die Ortslage Dissenchen herumzuführen.
Hierfür ist es erforderlich, zunächst den Lückenschluss zwischen der Werner-von-Siemens-Straße und dem Kreisverkehr an der Bundesstraße B 168 zu realisieren. Der 2. Bauabschnitt Seeachse wird im Anschluss daran umgesetzt.
Der 3. Bauabschnitt umfasst den alten Streckenverlauf der ehem. „Gubener Bahn“ und erstreckt sich vom Einmündungsbereich Dissenchener Straße / An der Bahn im Südwesten bis zu Merzdorfer Bahnhofstraße im Nordosten.
Da sich dieser Bauabschnitt auf einer ehemaligen Gleisanlage der Bahn befindet, sind zum Teil noch vollständige Abschnitte von Gleisanlagen vorzufinden. Die Stadt Cottbus verfolgt nicht das Ziel, alle Relikte der ehem. industriellen Nutzung dieses Bereiches vollständig zu beseitigen. Vielmehr sollen die noch vorhandenen Artefakte als Zeitzeugen erhalten und in die Neugestaltung eines historischen Gleisparks einbezogen werden.
Zentrales Element ist ein Geh- und Radweg, der sich über die Gesamtlänge von 1,8 km erstreckt und mit einer Breite von 5 Metern ausreichend Platz für Fußgänger und Radfahrer bietet. Um den Weg nicht nur funktional, sondern auch einladend zu gestalten, werden verschiedene Themeninseln integriert.
Zusätzlich wird ein Kunstprojekt, welches bei einem Kunstwettbewerb ausgewählt wurde, den Weg bereichern und ihm eine besondere kulturelle Note verleihen. Weiterführende Informationen finden Sie hier.
Der Geh- und Radweg erhält eine glatte aufgehellte Asphaltoberfläche ohne seitliche Einfassung. Sowohl an der Dissenchener Straße als auch an der Merzdorfer Bahnhofstraße sind behindertengerechte Überwege vorgesehen. Im Bereich der Themeninseln weitet sich der Geh- und Radweg auf und führt beidseitig um die Themeninseln herum. Die Stirnseiten der Themeninseln werden mit sitzhohen Stahlelementen gefasst.
Die erforderlichen Rodungsarbeiten wurden im Oktober 2025 begonnen und im März 2026 abgeschlossen. Der Ausbau des Geh- und Radweges beginnt im Mai 2026, die Fertigstellung wird bis Ende 2026 angestrebt. Der Ausbau der Themeninseln ist im Jahresverlauf 2027 vorgesehen.
Stadtverwaltung Cottbus/Chóśebuz
Fachbereich Stadtentwicklung
Karl-Marx-Straße 67
03044 Cottbus
Max Heyde
Telefon: 0355 – 612 4115
E-Mail: stadtentwicklung@cottbus.de
DSK Deutsche Stadt- und
Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH
Ostrower Straße 15
03046 Cottbus
Telefon: 0355 – 780020
E-Mail: cottbus@dsk-gmbh.de